Hallo ihr Lieben,
Den meisten ist es gar nicht bewusst, dass sie Glück haben. Es kommt in so vielen verschiedenen Formen und wird doch übersehen. Wir hetzten von einem Termin zum nächsten, hangeln uns von Klausur zu Klausur und meinen die Zeit zu verleben. Wir beschweren uns über diesen Verlust. Sehen es als Pech an, weil in dieser Zeit nichts scheinbar Gutes passiert ist.
Dabei stimmt das gar nicht!
Nur weil nichts schlimmes dazwischen kommt und alles am Schnürrchen läuft - so seinen Gang nimmt, ist das nicht auch schon Glück?
Muss man denn immer gut und außergewöhnlich als Glück bezeichen? - Nein keineswegs.
Viel mehr sind es die kleinen Dinge, die uns glücklich machen, wir sie jedoch als normal oder selbstverständlich ansehen bzw. übersehen. Lenkt man den Blick auf diese Dinge, wird sich diesen bewusst, erscheint der Tag positiver.
Für mich ist besonders Zeit der Knackpunkt. Zwischen Zeit und Glück besteht für mich persönlich eine starke Korrelation. “Zeit, sagt jeder: ist das kostbarste Gut.” Das habe ich ehrlich nie verstanden, da man doch so viel davon hat. Oder nicht?
Ich meine immer, wenn du diesen Tag nichts spektakuläres machst, nichts erlebst - war es vergeudete Zeit.
Viel zu ungenügsam ist diese Einstellung und überheblich. Habe ich ein zu Hause, eine Familie, die mich liebt, jemanden den ich meine Sorgen und Leiden erzählen kann, eine Tätigkeit, der ich jeden Tag nachgehe. Ja, ja und nochmals ja. Also, wieso bin ich dann unzufrieden? Darf ich das dann überhaupt? Ich würde sagen man darf, aber ich möchte mich damit nicht zufrieden geben. Glück ist nur ein Zustand kein Destination. Es kommt und geht und ich will versuchen zu lernen, diesen Zustand leichter und länger zu erreichen.
» Jedermann ist seines Glückes Schmied🍀 Wieso nicht auch ich und du? «